Rechtscharakter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Rechtscharakters · Nominativ Plural: Rechtscharaktere
Aussprache
WorttrennungRechts-cha-rak-ter (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Teilung ändere nichts an dem besonderen Rechtscharakter der Stadt.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1959]
Wir sprechen dem Eigentum jeden Rechtscharakter ab, die rechtliche Herkunft und die rechtlichen Folgen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26399
Aber dieser Rechtscharakter wird nur wenigen Streitfällen zuerkannt, etwa wenn Veranlagungssteuern zu spät eingezahlt werden.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.1997
Auf der Grundlage dieses systematisch gewonnenen Rechtssatzbegriffs kann nun die Frage nach dem Rechtscharakter der Organisationsnormen beantwortet werden.
Böckenförde, Ernst-Wolfgang: Die Organisationsgewalt im Bereich der Regierung, Berlin: Duncker u. Humblot 1964, S. 67
Für diejenigen Ortschaften, welche in der Vergangenheit den Rechtscharakter von Städten hatten, traf dieses Merkmal bei weitem nicht immer zu.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 633
Zitationshilfe
„Rechtscharakter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rechtscharakter>, abgerufen am 20.04.2019.

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