Rechtsboden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRechts-bo-den (computergeneriert)
WortzerlegungRechtBoden1
eWDG, 1974

Bedeutung

Synonym zu Rechtsgrundlage
Beispiel:
den Rechtsboden für etw. schaffen, sichern

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor jetzt eben zehn Jahren haben wir, im Zusammenwirken mit den westlichen Mächten, begonnen, im sogenannten Parlamentarischen Rat diesen neuen Rechtsboden zu gewinnen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]
Der Boden hat unter uns gewankt in diesen schweren Jahren - auch der Rechtsboden.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 08.03.1922
Es gibt keinen Rechtsboden für die militärischen Maßnahmen, die die Alliierten jetzt eingeleitet haben, um die geforderten Leistungen von uns zu erzwingen.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 08.03.1921
Die Tänzerin, deren Fuß den historischen Rechtsboden Bayerns erschüttert hat, ist nie in Weinsberg gewesen.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 1550
Zitationshilfe
„Rechtsboden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rechtsboden>, abgerufen am 19.10.2019.

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