Reaktivität

WorttrennungRe-ak-ti-vi-tät
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Psychologie das Reaktivsein
2.
Kernphysik Maß für die Abweichung eines Kernreaktors vom kritischen Zustand

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Temperatur steigt, das Kühlmittel verdampft und verursacht erhöhte Reaktivität.
Die Zeit, 18.08.2011 (online)
Wann immer sich nämlich die Kühlwassermenge im Kern verringert, sei es durch Verdampfen oder Auslaufen aus einem Leck, steigt die Reaktivität lawinenartig an.
Süddeutsche Zeitung, 11.04.1996
Vor allem verwischt sie jeden Unterschied in der Abstufung der Reaktivität der Phenole.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 433
Die Größe der Partikel und ihre hohe Porosität sichern einen sehr schnellen Gasdurchsatz und damit eine sehr hohe Reaktivität.
Die Welt, 08.10.1999
Man müsste unter anderem die politische Wachsamkeit betonen, in der die Lektüre Freuds, ohne Reaktivität oder Ungerechtigkeit, sich üben müsste.
Süddeutsche Zeitung, 24.09.2001
Zitationshilfe
„Reaktivität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Reaktivität>, abgerufen am 22.07.2019.

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