Rauschebart, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRau-sche-bart (computergeneriert)
WortzerlegungrauschenBart
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft, veraltend älterer, würdiger Herr mit Vollbart
Beispiel:
[der Geheimrat] ein wohl alter, aber nicht umzubringender Rauschebart [FalladaWolf1,285]

Thesaurus

Synonymgruppe
Vollbart  ●  ↗Knasterbart  ugs. · Rauschebart (oft iron.)  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (sich) stark ausbreiten · (sich) stark vermehren · auswuchern · immer neue Triebe bilden · ↗zuwachsen · zuwuchern · zügellos wachsen · ↗überwuchern  ●  ↗wuchern  Hauptform

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gesicht Gewand Haar Herr Mann Mantel Mütze Nickelbrille Weihnachtsmann Zipfelmütze dicht gewaltig grau mächtig schwarz tragen weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rauschebart‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kein Autor passt besser zum Fest als der slowenische Rauschebart.
Die Zeit, 13.12.2010, Nr. 50
Schuld daran sei oft nicht mehr als nur ein weißer Rauschebart.
Düffel, John von: Houwelandt, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2004, S. 296
Das klingt so hübsch nach Rauschebart, also wieder nach Tradition.
Die Welt, 22.12.2000
Plötzlich nähert sich von hinten ein älterer Herr mit weißem Rauschebart, sein Laufen ist mehr ein Humpeln.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2000
Wenn ich meine Konfirmanden bitte, zu malen, wie sie sich Gott vorstellen, erscheint auf vielen Bildern ein alter Mann mit Rauschebart.
Bild, 06.11.2004
Zitationshilfe
„Rauschebart“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rauschebart>, abgerufen am 22.09.2019.

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