Rassenunruhe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rassenunruhe · Nominativ Plural: Rassenunruhen · wird meist im Plural verwendet
WorttrennungRas-sen-un-ru-he
WortzerlegungRasseUnruhe
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

sich aus der Diskriminierung einer Rasse, ethnischen Gruppe ergebende Unruhe
Beispiel:
neue Rassenunruhen in den amerikanischen Südstaaten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausbruch Erdbeben Ermordung Mord Schauplatz Sommer Vietnamkrieg ausbrechen auslösen blutig erschüttern heftig schlimm schwer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rassenunruhe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Drohen angesichts der regelmäßigen Morde an weißen Farmern neue Rassenunruhen?
Die Zeit, 12.04.2010, Nr. 15
Dort begannen die Rassenunruhen von 1992, dort wurde der Gangster-Rap geboren.
Die Welt, 09.07.2005
Zudem war er von den schweren Rassenunruhen in seiner Heimat verstört.
Der Tagesspiegel, 05.11.2004
In Nummer 47 hat Herford die Rassenunruhen und diese vier Austauschseiten.
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 974
Zur Bekämpfung der Rassenunruhen in Los Angeles wurden 2000 Soldaten und 6000 Nationalgardisten aufgeboten.
o. A. [pra]: Nationalgarde. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Zitationshilfe
„Rassenunruhe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rassenunruhe>, abgerufen am 18.09.2019.

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