Radikalinski, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Radikalinskis · Nominativ Plural: Radikalinskis
Aussprache
WorttrennungRa-di-ka-lins-ki (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortzerlegungradikal-inski
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Unruhe, Aufruhr verursachender, wirrköpfiger Radikalist

Thesaurus

Synonymgruppe
Berufsrevoluzzer  ugs. · Radikalinski  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wir haben es nicht überzeugend genug gegenüber diesen Studenten getan, und deswegen sind sie zunächst den Radikalinskis nachgelaufen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1968]
Die Radikalinskis auf beiden Seiten geben nun einmal keine Ruhe.
Süddeutsche Zeitung, 27.06.2001
Ich mache dieses Kesseltreiben einzelner Radikalinskis gegen mich nicht mehr mit.
Die Zeit, 06.03.1987, Nr. 11
Blomberg erklärte Hitler, es sei dringend erforderlich, den inneren Frieden des Reiches wiederherzustellen, für Radikalinskis sei im neuen Deutschland kein Platz.
Der Spiegel, 14.02.1983
Im Vergleich zu dem moderaten, gemäßigten Dualisten Descartes ist sein englischer Zeitgenosse Thomas Hobbes ein finsterer Radikalinski.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 321
Zitationshilfe
„Radikalinski“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Radikalinski>, abgerufen am 22.04.2019.

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