Rachegefühl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungRa-che-ge-fühl
WortzerlegungRacheGefühl
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiele:
ein starkes Rachegefühl
sich nicht von Rachegefühlen leiten lassen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Haß Wut Zorn befriedigen empfinden hegen persönlich schüren verständlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rachegefühl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manche bekommen Rachegefühle, andere überhaupt nicht, die sind nur traurig.
Die Zeit, 15.04.2011 (online)
Alles schien unter Kontrolle, der Gegner, die Fans, die Rachegefühle.
Süddeutsche Zeitung, 04.10.2004
Unser Volk ist nicht nachträgerisch und ihm sind Rachegefühle fremd.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1960]
Doch nicht etwa weil ich, wie du jetzt vielleicht denkst, wütend wäre oder gar Rachegefühle hätte, im Gegenteil.
Arjouni, Jakob: Chez Max, Zürich: Diogenes 2006, S. 212
Jedoch sind wir durch Rachegefühle nicht geblendet, und wir haben nicht die Absicht, das ganze deutsche Volk durch Vergeltung zu treffen.
o. A.: Zweiundsiebzigster Tag. Samstag, 2. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4865
Zitationshilfe
„Rachegefühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Rachegefühl>, abgerufen am 24.04.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Rachegedanke
Rachefeldzug
Racheengel
rachedurstig
Rachedurst
Rachegelüst
Rachegelüste
racheglühend
Rachegott
Rachegöttin