Prozessgericht, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungPro-zess-ge-richt
WortzerlegungProzessGericht2
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache zur Entscheidung berufenes Gericht
  im Unterschied zum Vollstreckungsgericht

Typische Verbindungen
computergeneriert

Rechtszug

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prozessgericht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Prozeßgericht hat das Gesuch, wenn es ihm nicht entsprechen will, dem Beschwerdegericht vorzulegen.
o. A.: Zivilprozeßordnung (ZPO). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Zu den Aufgaben des Prozeßgerichts gehört die Durchsetzung von Standespflichten nicht.
Die Zeit, 02.05.1969, Nr. 18
Er führt die Verwaltung der Gemeinde und vertritt die Gemeinde nach außen, so auch vor dem Prozeßgericht.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 03.03.1934
Wer nachweislich die Kosten eines aussichtsreichen Rechtsstreits nicht selbst tragen kann, beantragt Bewilligung mündlich oder schriftlich beim Prozeßgericht.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 19
Denn der Richter am Wohnort des Beschuldigten sei ein "verlängerter Arm" des Prozeßgerichtes, und seine Beurteilung sei der des Tatrichters ebenbürtig.
Der Spiegel, 06.10.1980
Zitationshilfe
„Prozessgericht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Prozessgericht>, abgerufen am 22.10.2019.

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