Prozessfähigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPro-zess-fä-hig-keit
Wortzerlegungprozessfähig-keit
Ungültige SchreibungProzeßfähigkeit
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1974

Bedeutung

Jura
entsprechend der Bedeutung von prozessfähig

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein US-Bundesrichter ordnete an, zunächst die Prozessfähigkeit des mental offensichtlich schwer gestörten Mannes zu überprüfen.
Die Zeit, 10.03.2011 (online)
Im Juni steht ein letzter Termin zur Prüfung der Prozessfähigkeit des Beschuldigten an.
Süddeutsche Zeitung, 24.04.2002
Der materiell-rechtlich notwendigen Geschäftsfähigkeit entspricht die prozeß-rechtliche Notwendigkeit der Prozeßfähigkeit.
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 322
Prozeßfähigkeit, im Zivilprozeß die Fähigkeit, selbständig vor Gericht als Partei zu handeln, selbst prozessuale Handlungen mit Wirksamkeit vorzunehmen.
o. A.: P. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 43843
Das Gericht hat den Mangel der Parteifähigkeit, der Prozeßfähigkeit, der Legitimation eines gesetzlichen Vertreters und der erforderlichen Ermächtigung zur Prozeßführung von Amts wegen zu berücksichtigen.
o. A.: Zivilprozeßordnung (ZPO). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Zitationshilfe
„Prozessfähigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Prozessfähigkeit>, abgerufen am 19.10.2019.

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