Provinzposse

WorttrennungPro-vinz-pos-se (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend provinziell, kleinlich, engstirnig wirkende gesellschaftliche, politische o. ä. Auseinandersetzung mit oft grotesk anmutenden Zügen

Thesaurus

Synonymgruppe
Provinzposse [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

abtun klingen peinlich traurig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Provinzposse‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist mehr, als man von den meisten deutschen Provinzpossen behaupten kann.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.2004
Bekanntermaßen folgte dann eine der für Potsdam so zeitlos typischen Provinzpossen.
Der Tagesspiegel, 01.06.2004
Aber solche Provinzpossen haben auf dem Balkan die Eigenschaft, dass sie schnell gefährlich und mitunter blutig werden können.
Die Zeit, 15.11.2004, Nr. 46
Bei dem chronisch klammen Fußball-Regionalligisten sollen die Provinzpossen amateurhafter Vereins-Patrone bald der Vergangenheit angehören.
Süddeutsche Zeitung, 08.02.2002
Während die Schill-Partei auf Bundesebene bereits zum Schreckgespenst aufgeblasen wird, macht sie in Hamburg einstweilen nur mit Provinzpossen auf sich aufmerksam.
Die Zeit, 04.02.2002, Nr. 05
Zitationshilfe
„Provinzposse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Provinzposse>, abgerufen am 23.10.2019.

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