Proposition, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPro-po-si-ti-on (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
veraltet Vorschlag, Angebot
2.
in der antiken Rhetorik   einleitender Teil einer Rede, Abhandlung o. Ä., in dem das Thema, die Hauptgedanken, die Ausgangspunkte oder eine zu beweisende These formuliert ist
3.
Sprachwissenschaft Inhalt eines Satzes

Thesaurus

Synonymgruppe
Aussage · Proposition
Synonymgruppe
Empfehlung · ↗Hinweis · ↗Rat · ↗Ratschlag · ↗Tipp · ↗Verweis · ↗Vorschlag  ●  Proposition  geh.
Unterbegriffe
  • unverbindliche Preisempfehlung · unverbindlicher Verkaufspreis
  • Geheimtipp · ↗Insidertipp · heißer Tipp
Assoziationen
  • (mit) einbeziehen · ↗befragen · dazuholen · ↗einschalten · hinzubemühen · hinzubitten · ↗hinzuziehen · ↗konsultieren · ↗miteinbeziehen · zu Rate ziehen  ●  ↗beiziehen  süddt. · (mit) ins Boot holen  ugs., fig. · (mit) ins Boot nehmen  ugs., fig.
  • (jemandem) gut anstehen (Konjunktiv) · (jemandem) gut tun (Konjunktiv) · (jemandem) gut zu Gesicht stehen · gut sein (für) (Konjunktiv) · ↗sollen (Konjunktiv)
  • mit Hinweis auf · mit Verweis auf · unter Berufung auf · unter Bezugnahme auf · unter Verweis auf

Typische Verbindungen
computergeneriert

Wahrheit sogenannt umstritten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Proposition‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allein, auch das einsame Denken in Propositionen ist nicht nur im übertragenen Sinne diskursiv.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 398
Sehr militärisch, sehr würdig, und schließlich macht er ihr eine kleine Proposition.
Tucholsky, Kurt: Malborough s'en va-t-en guerre. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925]
Mit dem jüngsten Erfolg der »Proposition 187« zeichnet sich hier eine einschneidende Veränderung ab, auch wenn noch einige juristische Hürden zu überwinden sind.
konkret, 1995
Zu Beginn der Verhandlungen lag seine Proposition noch nicht vor.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7182
Aufgeklärt werden wir vor allem über die Entstehung der »kaiserlichen« Proposition.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 223
Zitationshilfe
„Proposition“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Proposition>, abgerufen am 21.10.2019.

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