Proletarierkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungPro-le-ta-ri-er-kind
WortzerlegungProletarierKind
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
arme, hungernde Proletarierkinder

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch vor fünfzig Jahren galt das Theater als Proletarierkind der Wissenschaft.
Die Zeit, 19.02.1973, Nr. 08
Es handelte sich eben nur um Proletarierkinder, weshalb sollen die nicht bestialisch behandelt werden?
Friedländer, Hugo: Die Vorkommnisse in der Fürsorgeanstalt Mieltschin. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 28555
Einst wurde das Proletarierkind Prior, es versteht sich fast von selbst, von einem Priester verführt.
Die Zeit, 04.09.2000, Nr. 36
Von der bürgerlichadeligen lässigen Nonchalance der meisten Rathenau-Schüler hatte das Proletarierkind nichts.
Der Tagesspiegel, 20.05.2003
Mit 40 zog er 1958 in den Senat in Washington, und als Senator absolvierte das Proletarierkind sein Jura-Studium.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2003
Zitationshilfe
„Proletarierkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Proletarierkind>, abgerufen am 15.10.2019.

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