Prolegomenon, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungPro-le-go-me-non (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Wissenschaft
1.
a)
Vorrede zu einem wissenschaftlichen Werk; Vorbemerkungen
b)
wissenschaftliche Arbeit mit noch vorläufigem Charakter
2.
selten Vorbemerkung

Thesaurus

Synonymgruppe
Prolegomenon · ↗Vorbemerkung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Philosophie Theorie

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prolegomenon‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der erste Band „Prolegomena zur reinen Logik“ enthält eine scharfsinnige, detaillierte und tatsächlich vernichtende Kritik der bis dahin herrschenden psychologistischen Theorien der Logik.
Die Zeit, 06.04.1984, Nr. 15
Die "Prolegomena" liegen jetzt wieder in einem handlichen Nachdruck vor.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2001
Er bezeichnet sie als Prolegomena zur soziologischen Analyse des Patriotismus.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 384
Daß transzendental und transzendent nicht einerlei seien, hat Kant in der Kritik der reinen Vernunft wie in den Prolegomena energisch genug ausgesprochen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 5434
In den Prolegomena seines Werkes behandelt Grotius die allgemeinen Rechtsgrundlagen.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1212
Zitationshilfe
„Prolegomenon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Prolegomenon>, abgerufen am 15.10.2019.

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