Prädisposition, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPrä-dis-po-si-ti-on
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin ausgeprägte Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Anlage (für) · ↗Empfänglichkeit  ●  ↗Disposition  fachspr. · Prädisposition  fachspr.
Synonymgruppe
Verletzbarkeit · ↗Verletzlichkeit · ↗Verwundbarkeit  ●  Prädisposition  fachspr. · ↗Vulnerabilität  fachspr.
Oberbegriffe
Biologie
Synonymgruppe
Präadaptation · Präadaption · Prädisposition · Voranpassung
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Krankheit genetisch gewiss psychisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Prädisposition‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Kenntnis solcher „Prädispositionen“ könne daher dazu beitragen, die Anwendung des Rechts gerechter zu machen.
Die Zeit, 22.04.1994, Nr. 17
Wer in nicht gefestigtem Umfeld lebt, zeigt möglicherweise eher eine Prädisposition für depressives Verhalten.
Die Welt, 08.06.1999
Die Täter hätten zuweilen eine gewisse psychische Prädisposition, die aus eigener Gewalterfahrung in der Familie stammen könne.
Der Tagesspiegel, 26.07.2002
Sie bewirken bestimmte angeborene Prädispositionen, die man insoweit, als sie unsere »Neigungen« betreffen, auch erkennen und auf ihre natürliche Verursachung zurückführen kann.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 402
Der Annahme einer unmittelbar ekstatischen Prädisposition der Jünger stehen die Umstände entgegen.
Strobel, A.: Vision. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 36190
Zitationshilfe
„Prädisposition“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Prädisposition>, abgerufen am 25.04.2019.

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