Polemiker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPo-le-mi-ker (computergeneriert)
WortzerlegungPolemik-er
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der polemisch argumentiert, sich polemisch über jmdn., etw. äußert

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dichter Erzähler Essayist Grad Kritiker Pamphletist Philosoph Publizist Romancier Satiriker Theoretiker begabt begnadet brillant christlich gefürchtet glänzend leidenschaftlich notorisch scharf scharfzüngig streitbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Polemiker‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute ist er der führende Polemiker der Rechten, der nicht müde wird, "weiche Liberale" zu verunglimpfen.
Süddeutsche Zeitung, 28.03.2002
An ihm war nicht der unermüdliche Polemiker, an ihm war das "Wesen der Kritik" zu studieren.
Die Zeit, 10.09.2001, Nr. 37
In seinen jungen Jahren antirömischer Polemiker, setzt er sich seit 1781 für eine künftige Union mit den Katholiken ein.
Maurer, W.: Piderit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 26473
Auch als Musikpädagoge und temperamentvoller Polemiker hat er sich in zahlreichen Schriften vernehmen lassen.
Redlich, Hans Ferdinand: Parrott. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 37856
Voltaire bietet das hinreißende Schauspiel, wie ein politischer Polemiker zum Dichter wird.
Rubiner, Ludwig: Dichter Voltaire. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 16975
Zitationshilfe
„Polemiker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Polemiker>, abgerufen am 20.07.2019.

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