Plack, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Placks · Nominativ Plural: Placke · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) ostmitteldeutsch Mühe, schwere (körperliche) Arbeit
Beispiele:
das war ein Plack!
Aus ist's mit Plack und Plage und jeglicher Lästigkeit [Th. MannJoseph4,338]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Plack lehnte ab, auch ein zweites Angebot war ihm zu niedrig.
Die Zeit, 15.04.2002, Nr. 15
Kriminalschutzmann Plack begab sich mit der Dame in ein besonderes Zimmer und forderte sie auf, sich zu entkleiden.
Friedländer, Hugo: Die falsche Hofdame und der falsche Kammerherr. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 7823
Michaela Plack schaut nach links, nach rechts und besser noch einmal in beide Richtungen.
Süddeutsche Zeitung, 11.02.2003
Plack um Plack vom nassen Acker heftet sich an meine Wanderschuhe.
Der Tagesspiegel, 10.12.1999
Gestern wurde sie von den Floristinnen Sabine von Woronieck (l.) und Cesira Plack vollendet.
Bild, 27.11.2001
Zitationshilfe
„Plack“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Plack>, abgerufen am 15.09.2019.

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