Pfingstochse, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPfingst-och-se
WortzerlegungPfingstenOchse
eWDG, 1974

Bedeutung

nach einem Brauch mit Blumen und Zweigen geschmückter Ochse, der so auf die Sommerweide getrieben wird
Beispiel:
salopp, abwertend wie ein Pfingstochse (= aufgeputzt) aussehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Sprachgebrauch hat sich das Bild "Herausgeputzt wie ein Pfingstochse" eingebürgert.
o. A. [kk]: Pfingstochse. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]
Wobei es grob ungerecht wäre, Jens Nowotny zum "Pfingstochsen" zu erklären.
Die Welt, 05.06.2001
Der sprach von einem weißen Anzug und einer pinkfarbenen Krawatte, da habe ich auch gedacht - wie Pfingstochse.
Bild, 26.11.2004
Zum einen ist es, zumindest im südlichen Teil Bayerns, zu Pfingsten alter Brauch, den "Pfingstochsen" zu küren.
Süddeutsche Zeitung, 10.06.2000
Aufgeputzt wie die Pfingstochsen sind die Honoratioren, ein Stargast kommt als tenoraler Faschingsprinz daher, und deutsche Mädels formieren sich zu artigem Ringelreihen.
Süddeutsche Zeitung, 01.08.1994
Zitationshilfe
„Pfingstochse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Pfingstochse>, abgerufen am 19.10.2019.

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