Pferdegesicht

WorttrennungPfer-de-ge-sicht (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich schmales, längliches, grob geschnittenes menschliches Gesicht

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind zwar ausdrucksvoller als Pferdegesichter, aber bei weitem nicht so verläßlich.
Die Zeit, 26.06.1970, Nr. 26
Der Blick des Generals blieb an dem langen Pferdegesicht des Chefs des Stabes haften.
Plievier, Theodor: Stalingrad, München u. a.: Desch 1973 [1946], S. 241
Die Tür zum Vorderzimmer tut sich auf, und das Pferdegesicht steckt seinen Kopf herein.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 2, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 44
Das Pferdegesicht war trotz seiner Jugend Oberhirte auf einem der großen Vorwerke.
Rangnow, Rudolf: Tropenpracht und Urwaldnacht, Braunschweig: Gustav Wenzel & Sohn 1938 [1938], S. 72
Und Frisur konnte man zu dem Strohgewirr über seinem Pferdegesicht auch nur unter Nachsicht aller Taxen sagen.
C't, 1999, Nr. 16
Zitationshilfe
„Pferdegesicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Pferdegesicht>, abgerufen am 20.08.2019.

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