Persönlichkeitskult, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungPer-sön-lich-keits-kult
WortzerlegungPersönlichkeitKult
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Personenkult

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Diktator oder Putschistengeneral erschafft sich einen Persönlichkeitskult, der seine Macht wenn nicht legitimieren, so doch emotional zementieren soll.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.2004
So sei er «arrogant» und fixiert darauf, seinen «Persönlichkeitskult» zu pflegen.
Die Zeit, 18.08.2011 (online)
Ist es schwierig, mit dem Persönlichkeitskult wie in Hockenheim umzugehen?
Süddeutsche Zeitung, 26.08.1995
Das System des Persönlichkeitskultes und das ganze Unrecht, das er verursachte, gehört unwiderruflich der Vergangenheit an.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Unechte Personalität als Behauptung des Ichs (Persönlichkeitskult) statt echte Personalität als Hingabe des Ichs markiert die Zerstörung der Gottebenbildlichkeit.
Prenter, R.: Anthropologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 21957
Zitationshilfe
„Persönlichkeitskult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Persönlichkeitskult>, abgerufen am 26.06.2019.

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