Periphrase, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Periphrase · Nominativ Plural: Periphrasen
Aussprache
WorttrennungPe-ri-phra-se (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Periphrase‹ als Erstglied: ↗periphrastisch  ·  mit ›Periphrase‹ als Grundform: ↗periphrasieren
eWDG, 1974

Bedeutung

Sprachwissenschaft Umschreibung eines Begriffes, Satzes mit anderen Worten, wodurch größere Ausführlichkeit und Ausschmückung der Ausdrucksweise erreicht wird
Beispiel:
›Küchenfee‹ ist eine Periphrase für ›Köchin‹

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Beschreibung · ↗Erklärung · ↗Umformulierung · ↗Umschreibung  ●  ↗Paraphrase  griechisch · ↗Deskription  geh., lat. · Periphrase  geh., griechisch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Periphrase erschien Dante als obligater Schmuck der dichterischen Rede.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 272
Denn hinzu kommt der Reichtum an Anspielungen, die Fähigkeit, auch zwischen Periphrasen und Lakonismen sich elegant und immer wieder sentenziös zu bewegen.
Die Zeit, 14.01.2002, Nr. 02
Zitationshilfe
„Periphrase“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Periphrase>, abgerufen am 17.10.2019.

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