Pastille, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Pastille · Nominativ Plural: Pastillen
Aussprache
WorttrennungPas-til-le (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1974

Bedeutung

Süßigkeit oder Pille, die klein und flach, scheibenartig geformt ist
Beispiel:
die Pastille im Mund zergehen lassen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Pastille f. ‘Kügelchen, Plätzchen, Pille’; im 18. Jh. entlehnt aus lat. pastillus m. ‘Mehl-, Arznei-, Würzkügelchen, atemerfrischendes Plätzchen’, einem Deminutivum (eigentlich ‘kleines Brot’) zu lat. pānis (aus *pastnis) ‘Brot’. Seit dem 19. Jh. vorwiegend ein Terminus der Pharmazie; fem. Genus wohl nach frz. pastille f.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als ich zurückkomme, hat sie eine Pastille in jedem Ohr.
Süddeutsche Zeitung, 28.12.2002
Pastillen und sonstige kleine Motive halten sich noch immer gut im Verkauf.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.03.1908
Die Forscher nehmen an, dass die antiken Pastillen direkt auf die Augenlider aufgetragen wurden.
Die Zeit, 09.01.2013, Nr. 02
Aber irgendein unbekannter Umstand ließ die Pastillen zu dieser Zeit in einer Reihe von In-Listen auftauchen.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 357
Aus dem Regal nahm er eine Packung Aspirin, dazu noch Pastillen gegen Halsschmerzen.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 27
Zitationshilfe
„Pastille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Pastille>, abgerufen am 15.10.2019.

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