Paste, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Paste · Nominativ Plural: Pasten
Aussprache
WorttrennungPas-te (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Paste‹ als Letztglied: ↗Brühpaste · ↗Fischpaste · ↗Nusspaste · ↗Sardellenpaste · ↗Schuhpaste · ↗Sesampaste · ↗Zahnpaste
eWDG, 1974

Bedeutung

streichbare, teigige Masse
a)
streichbare, teigige Masse, die aus feingemahlenen, festen Stoffen und Butter besteht und besonders als Brotaufstrich dient
Beispiele:
eine Paste aus Butter und Nüssen
als Brotaufstrich gab es eine aus Sardellen zubereitete Paste
b)
Pharmazie streichbare, teigige Masse, die aus Salben und Pulvern gemischt ist und als Grundlage für Arzneien und kosmetische Mittel dient
Beispiele:
eine teerhaltige, glyzerinhaltige Paste
eine Paste auf das Gesicht, die Hände streichen, auftragen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Paste · Pasta
Paste f. ‘streichbare, teigartige Masse’, Entlehnung des 15. Jhs. aus mlat. pasta ‘Teig, Brei’, spätlat. ‘Teig, Gericht von gemischten und eingebrockten Speisen’, das auf gleichbed. griech. pástē (πάστη), eigentlich ‘die Gestreute’, pastá (παστά) Plur. Neutr. ‘Gerstenbrei’ zurückgeht; zu griech. pássein (πάσσειν) ‘streuen, besprengen’. Im 17. Jh. herrscht die Form Pasta vor (ital. pasta ‘Teig’ folgend), die sich in einigen Verwendungen auch heute findet (vgl. Zahnpasta). Dazu die Neuentlehnung (20. Jh.) Pasta f. ital. pasta ‘Teig(ware), Nudelgericht’.

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Balsam · ↗Creme · Paste · ↗Salbe  ●  ↗Krem  alte Schreibung bis 2011 · ↗Kreme  alte Schreibung bis 2011
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bürste Creme Cut Fleisch Flüssigkeit Gemüse Gewürz Knoblauch Olive Paste Pille Pulver Salat Sauce Tinktur Tomate Tube anrühren auftragen bestreichen braun cremig dick gelb rühren scharf schmieren verarbeiten weiß Öl

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Paste‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf der Haut mischt er sich mit dem Schweiß zusammen zu einer kratzigen Paste.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2001
Vor allem früher waren die Pasten teilweise hochgiftig, angeblich sogar zyanidhaltig.
C't, 1995, Nr. 7
Man drückt diese Paste aus einer Tube in die Kerzenlöcher.
Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 293
Vorgestern haben wir einen Kübel mit Paste abgeschickt, 18 kg.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 21.10.1945, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Dann werden die entrindeten und entbasteten Stämme mit der Paste bestrichen, gelagert und mit wasserfestem Papier bedeckt.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 367
Zitationshilfe
„Paste“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Paste>, abgerufen am 23.10.2019.

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