Parteifunktionär, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPar-tei-funk-ti-onär · Par-tei-funk-tio-när (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

DDR Funktionär, besonders einer marxistisch-leninistischen Partei
Beispiel:
er ist ein Parteifunktionär

Typische Verbindungen
computergeneriert

Korruption Mandatsträger Parlamentarier Parteichef Regierungsbeamter Regierungsmitglied Regierungsvertreter Staatsbeamter Staatsdiener Typus altgedient dogmatisch einflußreich führend gaullistisch gelernt hauptamtlich hochrangig kommunistisch korrupt langjährig leitend lokal orthodox ranghoch republikanisch sozialdemokratisch stur verdient örtlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Parteifunktionär‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit 14 Jahren ist der ehemalige kommunistische Parteifunktionär nun schon an der Macht.
Der Tagesspiegel, 12.10.2004
Noch bis zur Wende bestand der Betrieb zum größten Teil aus Parteifunktionären.
Süddeutsche Zeitung, 05.07.1994
Es stand ihm insbesondere das Recht zu, alle zu ernennenden Parteifunktionäre vorzuschlagen.
Gitermann, Valentin: Die Russische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 6598
In der "Prawda" ging es um die allgemeine Bewertung des Parteifunktionärs.
Der Spiegel, 22.12.1986
Er sehnte sich nach Moskau und war mit einem sozialdemokratischen Parteifunktionär befreundet.
Horvâth, Ödön: Das Fräulein wird bekehrt. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 398
Zitationshilfe
„Parteifunktionär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Parteifunktionär>, abgerufen am 25.05.2019.

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