Parteifeind, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungPar-tei-feind (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

(ehemaliges) Mitglied einer Partei, das zum aktiven Gegner dieser Partei und ihrer Politik geworden ist, Renegat
Beispiel:
jmdn. als Parteifeind aus der Partei ausschließen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schließlich hat er vor Jahren sogar seine Parteifeinde außenpolitisch in die Wählbarkeit hineingezwungen.
Die Zeit, 27.12.2010 (online)
Das schneidige Urteil über die vermeintlichen Parteifeinde gab den später in der DDR herrschenden Ton an.
Der Tagesspiegel, 14.03.2002
Unwichtigere Funktionäre beschränken sich auf eine allgemeine Verurteilung der „Parteifeinde“.
Die Zeit, 03.11.1961, Nr. 45
Diesen Triumph wird er seinem Parteifeind Wolfgang Gerhardt nicht gönnen.
Süddeutsche Zeitung, 05.02.2003
Plötzlich erschienen in dem von 180 Angestellten auf zuletzt fünf Mitarbeiter geschrumpften Verlag die Schriften von Trotzki und anderen einst verfemten "Parteifeinden".
Süddeutsche Zeitung, 28.11.1997
Zitationshilfe
„Parteifeind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Parteifeind>, abgerufen am 17.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
parteifähig
Parteienzwist
Parteienwettbewerb
Parteienvertreter
Parteienverkehr
parteifeindlich
Parteifinanzen
Parteifinanzierung
Parteiflügel
Parteifrau