Parallelerscheinung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPa-ral-lel-er-schei-nung · Par-al-lel-er-schei-nung
WortzerlegungparallelErscheinung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt eine Parallelerscheinung in allen Ländern Europas, und überall schneidet die Sozialdemokratie in dieser Bewegung sehr schlecht ab.
Tucholsky, Kurt: Pariser Tage. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925]
Wenn wir dem nicht nachkommen, wird das Wohnungsdefizit zur Parallelerscheinung der Dauerarbeitslosigkeit und die unerläßliche gesellschaftliche Mobilität geht vollends verloren.
Süddeutsche Zeitung, 15.09.1994
Er sieht also im Staat wenn auch nicht die Konsequenz, so doch die politische Parallelerscheinung zum modernen Kapitalismus.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 475
Die um 1860 in Deutschland einsetzende Kantbewegung hatte Parallelerscheinungen in den außerdeutschen Ländern im Gefolge.
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 7777
Innerhalb der staatlichen Verwaltung selbst liegt der Fortschritt der Bürokratisierung in Frankreich, Nordamerika, jetzt England als Parallelerscheinung der Demokratie offen zutage.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 1027
Zitationshilfe
„Parallelerscheinung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Parallelerscheinung>, abgerufen am 17.07.2019.

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