Parallelenaxiom

WorttrennungPa-ral-le-len-axi-om · Par-al-le-len-axi-om
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Mathematik auf Euklid zurückgehender geometrischer Grundsatz, nach dem es zu einer gegebenen Geraden durch einen nicht auf ihr gelegenen Punkt nur eine Parallele gibt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann wird die Menschensprache in toto ausdrücklich noch einmal unter das Parallelenaxiom gestellt.
Bühler, Karl: Die Krise der Psychologie, Jena: G. Fischer 1929 [1927], S. 24
Erstmals hatte Euklid diesen R. geometrisch als leeres, meßbares, unendlich ausgedehntes Kontinuum durch sein Parallelenaxiom festgelegt.
o. A.: Lexikon der Kunst - R. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 31734
Nach diesen Exkursen über Parallelität und über Zeichen wollen wir uns genauer mit Euklids Parallelenaxiom oder Parallelenpostulat befassen.
Kracke, Helmut: Aus eins mach zehn und zehn ist keins, Tübingen: Wunderlich Verl. Leins 1968, S. 224
Zitationshilfe
„Parallelenaxiom“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Parallelenaxiom>, abgerufen am 20.07.2019.

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