Papierschlange, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungPa-pier-schlan-ge
WortzerlegungPapierSchlange
eWDG, 1974

Bedeutung

aufgerollter, schmaler, farbiger Papierstreifen, der besonders bei Faschingsbällen benutzt wird
Beispiel:
Papierschlangen, Girlanden überall, ein Dschungel von Firlefanz [FrischHomo faber108]

Thesaurus

Synonymgruppe
Luftschlange · ↗Papierband · Papierschlange
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Girlande Konfetti Luftballon bunt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Papierschlange‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht werden die argentinischen Fans dann wieder mit Papierschlangen werfen.
Die Zeit, 28.06.2010, Nr. 26
Die bunten Papierschlangen tauchen hier und da auch in seinen Bilder auf.
Der Tagesspiegel, 18.02.2000
Konfetti hagelte, Papierschlangen hüllten sie ein, und sie saßen stocksteif, diese Zier nicht zu zerreißen.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 2, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 87
Der Rauch aus den Schornsteinen wand sich wie schwarze Papierschlangen im Karneval um die Dächer.
Klabund: Der Marketenderwagen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2324
Die Fetzen einer Papierschlange klebten feucht und nunmehr unlösbar am Nacken des Rittmeisters.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 371
Zitationshilfe
„Papierschlange“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Papierschlange>, abgerufen am 23.08.2019.

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