Ostkirche, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungOst-kir-che
WortzerlegungOstenKirche
eWDG, 1974

Bedeutung

Religion Gesamtheit der christlichen Kirchen in Osteuropa und im Vorderen Orient, die sich selbstständig entwickelt und 1054 endgültig von der römisch-katholischen Kirche getrennt haben

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angehörige Christ Dialog Gegenwartslage Hymnus Kirche Liturgie Patriarch Schisma Spaltung Tradition Urkirche Westkirche getrennt katholisch orthodox selbständig uniert verbunden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ostkirche‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aktuell weist sein Bestreben in Richtung der orthodoxen Ostkirchen, mit denen sich Rom eher verbunden fühlt als mit den reformatorischen Kirchen.
Die Welt, 27.08.2005
Schließlich gibt es in den mit Rom verbundenen Ostkirchen ja verheiratete Priester!
Süddeutsche Zeitung, 26.10.2004
Auch in der Ostkirche erscheint eine gesteigerte Verehrung erst nach der spektakulären Überführung nach Köln.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 6244
Man erkennt in dieser endgültigen Ordnung der Ostkirche die altkirchliche Tradition noch gut wieder.
Gensichen, H.-W.: Taufe. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38629
Der Codex gilt nicht für die mit Rom unierten Ostkirchen.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 17580
Zitationshilfe
„Ostkirche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ostkirche>, abgerufen am 18.07.2019.

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