Osterluzei

WorttrennungOs-ter-lu-zei (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Pflanze mit herzförmigen Blättern und grünlichen oder gelblichen, in Büscheln wachsenden Blüten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Osterluzei f. Wildpflanze, ehemals Heilmittel, ahd. astrinza (Hs. 11./12. Jh.), astrenza (Hs. 12./13. Jh.), frühnhd. astrenne (15. Jh.), dann (mit volksetymologischer Angleichung an Ostern) ahd. ostirlucie (Hs. 13. Jh.), osterlutzye (15. Jh.), Osterlucey (16. Jh.). Entlehnt aus mlat. aristolocia, astrolocia, lat. aristolochia, griech. aristolochía (ἀριστολοχία) ‘bestes Gebären’, einer Zusammensetzung aus griech. áristos (ἄριστος) ‘sehr gut, bester’ und griech. lochíos (λoχίος) ‘zum Gebären gehörig’. Die Pflanze galt als hilfreich für Wöchnerinnen. Vgl. Marzell 1, 390.

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er kann wahrscheinlich auf die in der Osterluzei enthaltene Aristochol-Säure zurückgeführt werden.
Der Tagesspiegel, 05.11.2001
Zitationshilfe
„Osterluzei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Osterluzei>, abgerufen am 21.10.2019.

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