Opfermut, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungOp-fer-mut (computergeneriert)
WortzerlegungOpferMut
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Mut, Bereitschaft, sich für andere, für etw. zu opfern

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hingabe Kühnheit Stolz Tapferkeit Treue

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Opfermut‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den Büchern wird das Militär verklärt, in der Schule lernen die Kinder freudigen Opfermut.
Süddeutsche Zeitung, 30.09.1995
Trotzdem waren alle Deutschen im Weltkrieg von heroischem Opfermut wie selten zuvor beseelt.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 03.03.1939
Allerdings wäre dies ohne den Opfermut der Parteigenossen, über die zahlreiche Prozesse und Strafen verhängt wurden, nicht möglich gewesen.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 1112
Diese befähigen Heer und Marine zu Siegen, zu neuer Hingabe und zu selbstlosem Opfermut in dem täglichen Kampf und in dem Ungemach des Krieges.
Gütt, Arthur: Volksgesundung und Wehrkraft. In: Archiv f. Rassen- u. Gesellschafts- Biologie einschließlich Rassen- u. Gesellschafts- Hygiene, Bd. 30, Nr. 3, 1936, S. 186
Wie es freilich um ihre tatsächliche Anhänglichkeit und ihren Opfermut für diese Volksgemeinschaft stand, das wußte niemand, und niemand machte sich darüber Gedanken.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 276
Zitationshilfe
„Opfermut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Opfermut>, abgerufen am 23.05.2019.

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