Odaliske, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Odaliske · Nominativ Plural: Odalisken
Aussprache
WorttrennungOda-lis-ke (computergeneriert)
HerkunftTürkisch
Wortbildung mit ›Odaliske‹ als Erstglied: ↗odaliskenhaft
eWDG, 1974

Bedeutung

Sklavin von weißer Hautfarbe im ehemaligen Harem
Beispiel:
bis der Pascha so gnädig war, seiner Odaliske das Taschentuch zuzuwerfen [BrodFrau84]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hose Nymphe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Odaliske‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier verliert sich die Spur der "Odaliske in roten Hosen".
Süddeutsche Zeitung, 08.08.2003
Was Odalisken in fortgeschrittenem Zustand nicht anhaben, vermag ich nicht aufzuzählen.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 83
Berühmt geworden sind seine üppigen Odalisken, die Mätressen Ludwigs XIV.
Der Tagesspiegel, 04.02.2004
Dazu kommt eine exzeptionelle Matisse-Kollektion, die 65 Blätter umfaßt, von den frühen Holzschnitten bis zu den lithographierten Odalisken der zwanziger Jahre.
Die Zeit, 23.11.1973, Nr. 48
Aber er konnte, wie in seiner berühmten "Odaliske" von 1943, auch sehr stimmungsvoll sein und die körperliche Präsenz seiner Modelle feiern.
Die Welt, 20.11.1999
Zitationshilfe
„Odaliske“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Odaliske>, abgerufen am 24.03.2019.

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