Notunterkunft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Notunterkunft · Nominativ Plural: Notunterkünfte
Aussprache
WorttrennungNot-un-ter-kunft
WortzerlegungNotUnterkunft
eWDG, 1974

Bedeutung

behelfsmäßige Unterkunft
Beispiel:
in dem Katastrophengebiet wurden Notunterkünfte eingerichtet

Thesaurus

Synonymgruppe
Behelfsunterkunft · Behelfswohnung · Notunterkunft
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Camp Erdbebenopfer Evakuierte Frauenhaus Obdachlose Obdachlosenheim Pension Plastikplane Schlafplatz Sozialdienst Sporthalle Suppenküche Trinkwasser Turnhalle Unterschlupf Wohnungslos Wärmestube Zelt Zeltlager ausharren beheizt einquartieren hausen städtisch umfunktionieren unterbringen unterkommen überfüllen überfüllt übernachten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Notunterkunft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Rote Kreuz richtete in den betroffenen Zonen Notunterkünfte ein.
Die Zeit, 18.11.2013, Nr. 47
Allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren habe die Stadt 18 Notunterkünfte errichten müssen.
Süddeutsche Zeitung, 12.08.2004
Bereits vor 75 Jahren gab es die ersten studentischen Notunterkünfte.
Der Tagesspiegel, 16.10.2000
So gab es 1991 13 Prozent mehr Bewerber für eine Notunterkunft als 1990.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1992]
Davon hausen etwa 850000 in Notunterkünften, in Baracken, Containern, ausgemusterten Kasernen und Wohnwagen.
P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1993, Nr. 10
Zitationshilfe
„Notunterkunft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Notunterkunft>, abgerufen am 14.10.2019.

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