Notschrei, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNot-schrei (computergeneriert)
WortzerlegungNotSchrei
eWDG, 1974

Bedeutung

dringender Hilferuf
siehe auch schreien (Lesart 1 u. 2)
Beispiele:
ein Notschrei des selbstmordgefährdeten Patienten
Dieser äußerste Notschrei, diese Weigerung, sich schuldig zu bekennen [JahnnHolzschiff209]

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausstoßen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Notschrei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fast wie ein Notschrei klingt da der Entwurf zu Artikel 14 der Verfassung.
Die Zeit, 24.02.2003, Nr. 08
Kuba sagte, man dürfe nicht nur »Notschreie« ausstoßen; mit uns seien 800 Millionen Menschen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1951. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1951], S. 203
Der Notschrei des mexikanischen Klerus fand in der ganzen Welt Gehör.
Münchner Neueste Nachrichten, 09.06.1928
Aber es betrachtet sich nicht als Ort subjektiver Notschreie oder Reproduktion von Attitüden.
Die Welt, 08.08.2003
In vorletzter Minute erhob sich in der Berliner Zeitung ein "Notschrei" gegen "diese Tortur".
Süddeutsche Zeitung, 10.07.1997
Zitationshilfe
„Notschrei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Notschrei>, abgerufen am 18.08.2019.

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