Notengebung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Notengebung · Nominativ Plural: Notengebungen
WorttrennungNo-ten-ge-bung
WortzerlegungNote-gebung
DWDS-Vollartikel, 2016

Bedeutung

Bewertung von (schulischen) Leistungen durch einen in einer Ziffer, einem Wort oder einer Punktzahl ausgedrückten Wert
Beispiele:
Jede Note muß dann einzeln begründet werden, was einem Lehrer, der seinen Beruf ernst nimmt, nicht schwerfallen sollte. Schließlich soll die Notengebung nichts anderes sein als die angemessene Beurteilung einer bestimmten Leistung. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.07.1995]
Lea hat Dyskalkulie. Auf Vorschlag der Schule wird die Notengebung in Mathe ausgesetzt. [Die Zeit, 18.07.2011, Nr. 29]
So frisst sich die ständige Notengebung ins alltägliche Leben. Kein Hotelaufenthalt ohne Fragebogen-Ausfüllpflicht: Service, Rezeption, Küche, Restaurant, Reinigung müssen auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet werden. [Die Zeit, 14.09.2009, Nr. 37]
Eltern sollten schulische Hinweise ernstnehmen. Dies gelte auch für die Notengebung, die nicht ohne ernsthafte Gründe in Zweifel gezogen werden solle. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2001]
Es ist erklärtes Ziel des Gymnasiums, einen kritischen, urteilsfähigen, »reifen« Staatsbürger heranzuziehen. Am Beispiel der Schülermitwirkung an der Notengebung könnten die Pädagogen beweisen, wie ernst es ihnen mit dieser Absicht ist. [Die Zeit, 23.10.1970]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gesamtschule Praxis Unterschied streng unterschiedlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Notengebung‹.

Zitationshilfe
„Notengebung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Notengebung>, abgerufen am 18.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Notenfach
Notendurchschnitt
Notendruck
Notenbuch
Notenblatt
Notenheft
Notenlinie
Notenpapier
Notenpresse
Notenpult