Nordwind, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNord-wind (computergeneriert)
WortzerlegungNordenWind
eWDG, 1974

Bedeutung

aus Norden kommender Wind
Beispiel:
schneidender, scharfer Nordwind

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gott Münsterland Regen abhalten blasen böig eisig fegen frisch heftig kalt kräftig mäßig pfeifen rauh scharf schneidend schwach stark wehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nordwind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist minus 30 Grad, und es weht ein leichter Nordwind.
Die Zeit, 01.04.2013, Nr. 13
Seit Tagen weht ein starker Nordwind, außerdem ist es bitterkalt.
Die Welt, 15.05.2000
Wer denn vermag Drunten die heimlichen Mären von alten Göttern Klingen zu lassen wie unterm Nordwind der Sänger?
Blunck, Hans Friedrich: Sage vom Reich II, Hamburg: Hanseatische Verlagsanstalt 1943, S. 34
Seine bedeutendste Oper ist Nordwind (Moskau 1930), die wie Schostakowitschs Nase wegen ihrer Modernität offiziell gerügt wurde.
Fath, Rolf: Komponisten - K. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 24692
Man hört die Kolonne auf dem Marsch, den Nordwind, den klopfenden Specht, das knisternde Feuer.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 155
Zitationshilfe
„Nordwind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Nordwind>, abgerufen am 15.06.2019.

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