Nobiskrug, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Nobiskrug(e)s · Nominativ Plural: Nobiskrüge
WorttrennungNo-bis-krug
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Volkskunde Hölle
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Nobiskrug · Nobishaus
Nobiskrug m. Nobishaus n. ‘Wirtshaus des Teufels, der Hölle’, auch ‘abgelegene, verrufene Schenke’, mnd. nobiskrōch. Herkunft des Bestimmungswortes trotz meherer Deutungsversuche letztlich ungeklärt.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei Kanalkilometer 65, kurz vor der Fähre Nobiskrug, krachte es gewaltig.
Bild, 12.09.2001
Unterschriftswilligen Mitarbeitern bei Nobiskrug hält die Gewerkschaft dennoch ein abschreckendes Beispiel vor Augen.
Die Zeit, 18.03.1983, Nr. 12
Belegt ist Nobiskrug auch als Wirtshausname vom Niederrhein bis Danzig, am frühesten 1526 in Hamburg.
Röhrich, Lutz: Nobiskrug. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4317
HDW Kiel zählt einschließlich der Werft HDW Nobiskrug Rendsburg 3600 Mitarbeiter.
Die Welt, 14.08.2004
Mit Unterstützung des Bundesforschungsministeriums und der See-Berufsgenossenschaft hat die Rendsburger Werft Nobiskrug GmbH einen sogenannten Rettungssatelliten für alle Seenotfälle entwickelt.
o. A. [k.]: Rettungssatellit. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1983]
Zitationshilfe
„Nobiskrug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Nobiskrug>, abgerufen am 18.09.2019.

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