Niederschlag, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Niederschlag(e)s · Nominativ Plural: Niederschläge
Aussprache
WorttrennungNie-der-schlag (computergeneriert)
Grundformniederschlagen
Wortbildung mit ›Niederschlag‹ als Erstglied: ↗Niederschlagsgebiet · ↗Niederschlagsmenge · ↗Niederschlagsmesser · ↗Niederschlagsradar · ↗Niederschlagswahrscheinlichkeit · ↗niederschlagsarm · ↗niederschlagsfrei · ↗niederschlagsreich
 ·  mit ›Niederschlag‹ als Letztglied: ↗Feuchtigkeitsniederschlag
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Produkt der Kondensation des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes, das zur Erde fällt oder sich an der Erdoberfläche absetzt
Beispiele:
Regen, Schnee, Hagel, Tau, Reif sind Niederschläge
es sind ausgedehnte Niederschläge, teils als Schnee, zu erwarten
in den letzten 24 Stunden gab es keinen, nur geringen Niederschlag
2.
Chemie aus einer Lösung sich absetzende, feinverteilte, feste Substanz, Bodensatz
Beispiel:
es entsteht, bildet sich ein Niederschlag von Eisen, Mangan im Wasser
3.
etw. findet seinen Niederschlagetw. ist schriftlich niedergelegt worden
Beispiele:
Gedanken, Erfahrungen, Arbeitsergebnisse finden ihren Niederschlag in einem Werk, Gesetz, Plan
die veränderten Beziehungen haben ihren Niederschlag (= Auswirkung) auf politischem, kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet gefunden

Thesaurus

Synonymgruppe
Niederschlag [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Industriedunst · ↗Smog
Synonymgruppe
Regen  Hauptform · ↗(das) Nass  geh., literarisch · Niederschlag  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Sport
Synonymgruppe
K.o. · ↗Knock-out · ↗Knockout · Niederschlag · finaler Treffer  ●  lucky punch  engl.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bewölkung Gewitter Luftdruck Quadratmeter Regenzeit Schneeschmelze Tauwetter Temperatur Verdunstung anhaltend aufkommend bewölken erfinden ergiebig extrem finden gewittrig heftig literarisch meßbar nachlassen nachlassend nennenswert niedergehen radioaktiv reichlich sauer schauerartig sintflutartig Überschwemmung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Niederschlag‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne ergiebige Niederschläge werde es auch in anderen Regionen große Probleme geben.
Die Welt, 01.07.2003
Die Niederschläge beschränken sich allerdings fast völlig auf den Winter.
Der Tagesspiegel, 29.05.1998
Sogar in der kirchlichen Gesetzgebung findet ihre distanzierte Haltung gegenüber der profanen Bildung nur geringen Niederschlag 95.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 28789
Ihren besonderen Niederschlag fand diese Entwicklung in der armenischen Kirche.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 9722
In ihm kristallisiert sich der Niederschlag einer spezifischen poetischen Welt.
Wolf, Gerhard: Louis Fürnberg. In: Kaiser, Helmut (Hg.) Die Dichter des sozialistischen Humanismus, München: Dobbeck 1960, S. 90
Zitationshilfe
„Niederschlag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Niederschlag>, abgerufen am 18.06.2019.

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