Nichtwähler, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungNicht-wäh-ler (computergeneriert)
Wortzerlegungnicht-Wähler
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der nicht zur Wahl geht

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anteil Erstwähler Heer Lager Mobilisierung Partei Politikverdrossener Potential Protestwähler Reservoir SPD-Wähler Schar Stammwähler Unentschlossene Urne Wechselwähler Wähler Zahl bekennend bewußt bisherig enttäuscht frustriert konjunkturell mobilisieren notorisch potentiell potenziell unzufrieden zurückgewinnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nichtwähler‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von der ÖVP wanderten 5000 zu den Nichtwählern, ebensoviele von der SPÖ.
Süddeutsche Zeitung, 09.03.1999
Viele Fragen stellen sich: Werden die Nichtwähler die stärkste Kraft im Lande bleiben?
Die Zeit, 07.03.1997, Nr. 11
Zu ihrem großen Kummer kamen sie in die Liste der Nichtwähler.
Zeitler, Andreas: Eines Mannes beste Zeit. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 47
Daher ist in der Massendemokratie die Zahl der Nichtwähler, die politische Indolenz, relativ groß und das politische Interesse relativ gering.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 129
Ferner war beabsichtigt, die Stimmen der Nichtwähler den Regierungskandidaten zuzurechnen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 204
Zitationshilfe
„Nichtwähler“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Nichtwähler>, abgerufen am 15.09.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Nichtvorhandensein
Nichtverstehen
Nichtverjährung
Nichtverfolgerland
Nichtverbreitungsvertrag
Nichtweitergabe
Nichtweiterverbreitung
Nichtwissen
Nichtzahlung
nichtzielend