Naturreligion

GrammatikSubstantiv
WorttrennungNa-tur-re-li-gi-on (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Religion (der Naturvölker), deren Gottheiten als Mächte begriffen werden, die in engem Zusammenhang mit den Erscheinungen der Natur stehen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anhänger Christ Christentum Mythologie Religion afrikanisch anhängen bekennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Naturreligion‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt Christen, es gibt Moslems, es gibt auch Anhänger von Naturreligionen, aber diese leben alle in einer Harmonie.
Die Zeit, 25.02.2013, Nr. 08
Denn wer sich heute einfach als protestantisch ausgibt, konsequent schiitisches Gedankengut predigt oder die Rituale patagonischer Naturreligionen ausübt, darf getrost als gestrig gelten.
Der Tagesspiegel, 10.12.2000
Aber niemals haben sich Naturreligionen zu einer rein ethischen Religion, in welcher die Sittlichkeit ein eigentlicher Inhalt der Religion ist, fortgestaltet.
Baeck, Leo: Das Wesen des Judentums, Frankfurt a. M.: Kauffmann 1932 [1905], S. 49
Beide aber hatten die ursemitische Naturreligion, beide kamen aus Südarabien.
Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 249
Der Phallusdienst spielte in den Naturreligionen des Orients eine große Rolle.
o. A.: P. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 43843
Zitationshilfe
„Naturreligion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Naturreligion>, abgerufen am 16.02.2019.

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