Naturmacht

GrammatikSubstantiv
WorttrennungNa-tur-macht (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die großen Naturmächte werden durchweg weiblich gedacht, als gebärend und daher schöpferisch.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 20241
Diese kennt den Geist nur als den in die Natur versenkten, als Naturmacht.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 102
Natur darf aber hier nicht als das nur noch Vorhandene verstanden werden - auch nicht als Naturmacht.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 63
Das Resultat war eine Anarchie der befreiten Dämonen und Naturmächte.
Ball, Hugo: Kandinsky. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1917], S. 1137
Die Naturmächte und Naturdinge sind bei Sophokles nicht mehr als Gottheiten angeredet, sondern vermenschlicht.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 94
Zitationshilfe
„Naturmacht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Naturmacht>, abgerufen am 26.04.2019.

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