Naturkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungNa-tur-kind (computergeneriert)
WortzerlegungNaturKind
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend unverbildeter Mensch
Beispiel:
Instetten ist ein vorzüglicher Kerl, aber er hat so was von einem Kunstfex, und Effi ... ist ein Naturkind [FontaneBriestI 4,160]

Typische Verbindungen
computergeneriert

unverdorben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Naturkind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heidi ist genau betrachtet ein psychisch labiles Mädchen und nicht etwa das unverwüstliche Naturkind.
Süddeutsche Zeitung, 07.07.2001
Dann erst kann aus einem „Naturkind“ ein moderner Industriearbeiter mit ständig steigender Produktivität werden.
Die Zeit, 15.12.1961, Nr. 51
Aber keine Rolle in der Liebe ist anstrengender als die des sportlichen Naturkindes.
Bild, 06.12.2003
Zarina, ein braunes Naturkind, sang fröhlich ein Liedchen im Mai.
Degenhardt, Franz Josef: Für ewig und drei Tage, Berlin: Aufbau-Verl. 1999, S. 112
Beethoven ist der große Zauberer, der in diese geheimnisvollen Welten eindringt; Bettina verleiht ihm überdies den Charakter des genialischen Naturkindes, des Revolutionärs, des Priesters.
Schmidt-Görg, Joseph: Beethoven. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 17882
Zitationshilfe
„Naturkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Naturkind>, abgerufen am 12.11.2019.

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