Naschkatze

GrammatikSubstantiv
WorttrennungNasch-kat-ze (computergeneriert)
WortzerlegungnaschenKatze
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft naschhafte Person
Beispiele:
sie ist eine richtige Naschkatze
na warte, du kleine Naschkatze!

Thesaurus

Synonymgruppe
Schleckermaul · jemand, der gerne Süßigkeiten isst  ●  ↗Leckermaul  ugs., Hauptform · Leckermäulchen  ugs. · Naschkatze  ugs. · Schmecklecker  ugs., ruhrdt., regional · Zuckermaul  ugs. · Zuckermäulchen  ugs. · süßer Zahn  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Habe ich es nötig, mich vor einer Naschkatze zu rechtfertigen?
Der Tagesspiegel, 02.06.2002
Als der Konditor sechs Stunden später in den Laden kam, hing die Naschkatze immer noch fest.
Bild, 30.06.2005
Aber der Mann war eine Naschkatze, die die Pfoten nicht bei sich halten konnte.
Süddeutsche Zeitung, 31.08.2000
Bei großen Packungen achteten die Naschkatzen dagegen selbst auf die Menge und hörten früher auf zu essen, begründen die Forscher ihr Ergebnis.
Die Zeit, 02.09.2008, Nr. 36
Der Norden ist ein Paradies für Naschkatzen, denn hier haben so renommierte Hersteller wie Niederegger oder auch Wiebold ihren Sitz.
Die Welt, 27.11.2004
Zitationshilfe
„Naschkatze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Naschkatze>, abgerufen am 25.08.2019.

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