Namenkunde, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNa-men-kun-de (computergeneriert)
WortzerlegungName-kunde
Wortbildung mit ›Namenkunde‹ als Erstglied: ↗namenkundlich
eWDG, 1974

Bedeutung

Wissenschaft, die die Herkunft, Geschichte, Bildungsweise und Bedeutung der Vornamen, Familiennamen, Ortsnamen und Flurnamen erforscht

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Namenforschung · Namenkunde  ●  ↗Onomastik  fachspr. · ↗Onomatologie  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie oft in solchen Fällen wandten sich die Beamten an die Forschungsstelle für Namenkunde der Universität Leipzig.
Süddeutsche Zeitung, 12.12.1996
Bauer studierte Namenkunde, Geschichte, Germanistik und Volkskunde, promovierte und war als Lehrbeauftragter an der Uni tätig.
Süddeutsche Zeitung, 28.08.1998
Der dtv-Atlas "Namenkunde" von Konrad Kunze bietet eine kundige, übersichtliche, für den Umfang des Bandes erstaunlich inhaltsreiche Einführung.
Die Welt, 18.03.2004
Eigene Forschungsleistungen zur Stadtgeographie, zur Namenkunde und über Archivprobleme erschienen als Aufsätze in wiss. Zeitschriften.
Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - E. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 9856
Zitationshilfe
„Namenkunde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Namenkunde>, abgerufen am 19.06.2019.

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