Nachtwächter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNacht-wäch-ter (computergeneriert)
WortzerlegungNachtWächter
Wortbildung mit ›Nachtwächter‹ als Erstglied: ↗Nachtwächterstaat
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
früher in kleineren Städten angestellter Wächter, der während der Nacht in den Straßen für Ruhe sorgte u. rufend oder singend die einzelnen Stunden verkündete
2.
jmd., der einen Betrieb, eine Firma o. Ä. nachts bewacht
3.
salopp jmd., der sehr träge, nicht aufmerksam ist u. eine Situation nicht richtig zu erkennen u. zu nutzen weiß; Versager
4.
umgangssprachlich, scherzhaft, verhüllend Haufen Kot am Wegrand, im Wald o. Ä.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beruf Freundin Gärtner Heizer Hilfsarbeiter Hund Job Kostüm Laterne Lied Rundgang Supermarkt Türmer anstellen arbeiten bewerben drehen durchschlagen jobben verdienen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachtwächter‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für den Nachtwächter Dom geht dieses Märchen tatsächlich in Erfüllung.
Die Zeit, 04.09.2012 (online)
Er ist seit fünf Jahren Nachtwächter in der mittelfränkischen Stadt.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2000
Da waren Sie wohl kaum selbst anwesend, aber Sie hätten einen Nachtwächter töten können.
Der Spiegel, 23.05.1994
Draußen auf der Straße klang der Gesang des Nachtwächters immer näher.
Ganghofer, Ludwig: Der Dorfapostel, Stuttgart: Adolf Bonz 1917 [1900], S. 44
Mit bebender Stimme ruft der ängstliche Nachtwächter die Stunde aus und schleicht davon.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 221
Zitationshilfe
„Nachtwächter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Nachtwächter>, abgerufen am 18.08.2019.

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