Nachtmütze, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNacht-müt-ze
WortzerlegungNachtMütze
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
veraltet im Bett getragene Mütze
2.
umgangssprachlich, übertragen schläfriger, träger Mensch
Beispiele:
er ist eine Nachtmütze
pass doch auf, du Nachtmütze!

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich setze mir eine Nachtmütze mit langen, blonden Zöpfen auf den Kopf.
Die Zeit, 16.10.1995, Nr. 42
Eine Frau verliert in Uniform sofort; sie sieht aus wie eine Nachtmütze, die von einem Expresszug überrollt wurde.
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2000
Erst der März stülpte den alten Giebelhäusern die winterliche Nachtmütze über die Ohren.
Ury, Else: Nesthäkchen fliegt aus dem Nest, Stuttgart: K. Thienemanns 1997 [1920], S. 140
Natürlich hatte sie die Nachtmütze auf, aber wir hatten solche Quälgeister mehr im Hause.
Viersbeck, Doris: Erlebnisse eines Hamburger Dienstmädchens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8140
Den Wert oder Unwert des Sessels und der roten Nachtmütze vermochten sie nicht zu bemessen.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 24
Zitationshilfe
„Nachtmütze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Nachtmütze>, abgerufen am 19.10.2019.

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