Nachtleben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungNacht-le-ben (computergeneriert)
WortzerlegungNachtLeben
eWDG, 1974

Bedeutung

nächtlicher Vergnügungsrummel in einer Großstadt
Beispiele:
ein reges Nachtleben
das Pariser Nachtleben
er wollte das Nachtleben von Berlin kennenlernen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausflug Brennpunkt Einkaufen Metropol Shopping Sperrstunde Streifzug Tip aufblühen aufmischen aufregend ausgelassen ausschweifend berühmen eintauchen erkunden exzessiv frönen großstädtisch hiesig prall pulsieren pulsierend quirlig reg schillernd schwul studentisch stürzen turbulent

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachtleben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das bringt zwar das Nachtleben nicht zum Erliegen, aber zur Ruhe.
Süddeutsche Zeitung, 18.11.1997
Das Nachtleben in solch einem urigen Dorf ist eher bescheiden.
Der Tagesspiegel, 22.02.1997
Sie führen sämtlich ein Nachtleben und halten sich am Tage in hohlen Bäumen oder anderen Verstecken verborgen.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 90
Man war durch das Nachtleben und Wohnen in dunklen und feuchten Unterständen wie ausgenommen.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 129
Spät am Abend ziehen wir mit unseren Stralsunder Freunden los, Licht ins Dunkel des Nachtlebens zu bringen.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 202
Zitationshilfe
„Nachtleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Nachtleben>, abgerufen am 18.08.2019.

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