Nachfahre, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNach-fah-re (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend Nachkomme
Gegenwort zu Vorfahre
Beispiel:
er ist ein Nachfahre des berühmten Künstlers
übertragen
Beispiel:
die Sowjetliteratur [ist] […] der legitime Nachfahre der russischen klassischen Literatur und Kunst [Tageszeitung1953]

Thesaurus

Synonymgruppe
Abkomme · ↗Abkömmling · Nachfahre · ↗Nachkomme · ↗Nachwuchs · ↗Spross
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Abkömmling · Heranwachsender · Nachfahre · ↗Nachkomme · ↗Nachwuchs · ↗Sprössling  ●  (die) lieben Kleinen (u.a. mediensprachlich)  Plural · ↗Kind  Hauptform · ↗Blag  ugs., ruhrdt. · Gschropp  ugs., bair. · ↗Gör  ugs., berlinerisch · ↗Kid  ugs. · Kiddie  ugs. · Kleiner  ugs. · Kniebeißer  ugs. · ↗Knirps  ugs. · Panz  ugs., kölsch · ↗Spross  ugs. · ↗Zögling  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adelsgeschlecht Auswanderer Baron Dynastie Einwanderer Emigrant Eroberer Feldherr Firmengründer Fürst Graf Gründer Gründerfamilie Herzog Homo Immigrant Prophet Reformator Romantik Siedler Sklave Wolf Zeitgenosse adoptiert direkt geboren geistig kongenial legitim würdig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachfahre‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch den Nachfahren liegt das Wohl der Stadt am Herzen.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2002
Als mithaftende Nachfahren sagen wir das "Nie wieder" zu uns selbst.
Die Zeit, 31.03.1999, Nr. 14
Aber der Baron hat die Nachfahren jenes unseligen Friseurs ausfindig gemacht, der es sich damals zur Ehre angerechnet hatte, die Frau zu scheren.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 360
Die meisten von ihnen waren Nachfahren freigelassener Sklaven früherer Zeiten.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19699
Ebenso werden vielleicht nur die Nachfahren des Frommen infolge seiner Frömmigkeit das messianische Reich sehen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 288
Zitationshilfe
„Nachfahre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Nachfahre>, abgerufen am 27.06.2019.

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