Muttergottheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungMut-ter-gott-heit (computergeneriert)
WortzerlegungMutter1Gottheit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

in bestimmten Religionen als Verkörperung der Mutter verehrte Gottheit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kult

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Muttergottheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gab nie eine Muttergottheit neben dem Lebendigen Gott des Alten Testamentes.
o. A.: Die verbannte Göttin. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Die frühzeitlichen Künstler stellten den Begriff „Weiblichkeit“, „Muttergottheit“ durch sinnbildliche Zeichen dar.
Die Zeit, 11.11.1988, Nr. 46
Die menschliche Mutter ist nur Vollbringerin und Repräsentantin der großen tellurischen Muttergottheit.
Eliade, M.: Erde. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 3180
Die Abortfrau, blutrot gekleidet, trampelt als brutale Muttergottheit, als luziferische Widersacherin des Geistes daher.
Die Zeit, 05.03.1953, Nr. 10
Noch immer fetzt sie im gewohnt plakativen Stil ihre zwischen Muttergottheit und Vamp changierenden Kraftweiber auf die Leinwand.
Süddeutsche Zeitung, 23.07.1994
Zitationshilfe
„Muttergottheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Muttergottheit>, abgerufen am 19.05.2019.

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