Motoröl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Motoröl(e)s · Nominativ Plural: Motoröle
Nebenform Motorenöl · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Motorenöl(e)s · Nominativ Plural: Motorenöle
Aussprache
WorttrennungMo-tor-öl
WortzerlegungMotorÖl
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2018

Bedeutung

Technik Öl zum Schmieren der beweglichen Teile eines Motors
Beispiele:
Motoren wummern, Chrom blitzt, es riecht nach Gummi und Motorenöl. [Bild, 28.01.2000]
Über dem Autofriedhof liegt ein merkwürdiger Duft, eine Kombination aus Wald und Werkstatt. Es riecht nach Harz, Gummi, Metall. Und Motoröl. Dass der Geruch keine Einbildung ist, zeigt sich beim genaueren Hinsehen. Immer wieder entdeckt man Ölflecken, die sich auf dem Waldboden abzeichnen. [Süddeutsche Zeitung, 05.11.2016]
In dem Schiff befindet sich aber noch hochgiftiges Motorenöl. [Neue Zürcher Zeitung, 16.05.2014]
Die Motorenöle, die ins Benzin reinkommen, sind teilweise auf pflanzlicher Basis. [Süddeutsche Zeitung, 13.06.1994]
Die Autoproduzenten konterten mit dem Hinweis, bestimmte Motoröle seien offenbar, womöglich aus Kostengründen, durch verstohlenes Weglassen wichtiger Additive oder Beimischen weniger wirksamer Zusätze teilweise in ihrer Qualität gemindert worden […]. [Der Spiegel, 26.01.1987, Nr. 5]
Kollokation:
in Präpositionalgruppe/-objekt: nach Motoröl riechen
Zitationshilfe
„Motoröl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Motoröl>, abgerufen am 13.11.2019.

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