Mordbube, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMord-bu-be (computergeneriert)
WortzerlegungMordBube
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltet, abwertend Mörder
Beispiel:
die faschistischen Mordbuben [BredelEnkel436]

Thesaurus

Synonymgruppe
Killer  ●  Mordbube  veraltet · ↗Mörder  Hauptform · ↗Totmacher (kindersprachlich)  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn wir von den iranischen Mordbuben mehr wissen, werden wir sie auch besser verstehen.
Die Zeit, 18.04.1997, Nr. 17
Da bricht das Eis, und die anderen Mordbuben segeln nach Schottland zurück.
Süddeutsche Zeitung, 14.05.2002
Skrupellos hatten die Mordbuben ihn unter das Billard geschleift, wo er sein Leben ausgehaucht hatte.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 01.03.1935
Die Mordbuben sollten nur abziehen, nicht aber ihre Waffen aufgeben.
Der Tagesspiegel, 30.06.2003
Erst diese geduldeten Bestialitäten aus den ersten Monaten ermunterten später die sadistischen Mordbuben in den Konzentrationslagern.
o. A.: Einhundertfünfzehnter Tag. Freitag, 26. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 28202
Zitationshilfe
„Mordbube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Mordbube>, abgerufen am 26.06.2019.

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